Spaghetti Carbonara

Der Song „Spaghetti Carbonara” erzählt die Beziehung zwischen Luzifer und Gott in der Form einer saloppen Geschichte zweier verstrittener Geschäftspartner im Gastgewerbe. Die Furcht vor dem unbewiesenen höllischen Jenseits ist unbegründet; ganz im Gegenteil zu dem, was in der Freikirche gelehrt wurde.

Ich bin in Teufels Küche und will ‘ne Extrawurst
Er sagt, das lässt sich machen, noch was gegen den Durst?
Ja, ein dunkles Bier, das sei angeblich fein
Er zapft, stellt es hin und sagt
„Stimmt so, willkommen im Verein“

Ein sehr warmer Empfang, wir plaudern und ich frage den Gehörnten
Wie es kam und seit wann er den Laden habe
Er kratzt sich am Horn und grübelt kurze Zeit
Er mache das schon länger, ne halbe Ewigkeit
Komm doch mal vorbei, es ist besser als man denkt
Komm doch mal vorbei, es wird gratis eingeschenkt …

… und das letzte Gericht, ist Spaghetti Carbonara
Glaubst du mir nicht, tja, alles andere ist nicht wahrer
Und das letzte Gericht, kann ich wirklich nur empfehlen
Ein höllisch guter Chef, dekoriert mit ein paar Sternen…

… die bestellten immer Wasser, soffen aber Wein
Benahmen sich wie Rotz, trotz ihrem Heil’genschein
Er scharrte mit den Hufen und suchte bald das Weite
Und gründete hier unten diese viel bessere Kneipe
So komm doch mal vorbei und setz dich in die Runde
So komm doch mal vorbei, du hast den rechten Weg gefunden …

/ Micha Lotto

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